• Marco Papajewski

Innsbruck, Städtchen aus Kaisers Zeiten

Aktualisiert: 18. Mai 2019

Österreich ist ja bekanntlich immer eine Reise wert. Als Deutscher hält sich das Vorurteil, der Österreicher sei etwas langsamer und ruhiger in seiner Lebensweise. Perfekte Bedingungen für einen ruhigen Städtetrip nach Tirol, wo es im Januar beruflich für mich einige Tage nach Innsbruck ging.


Lustiger Weise und das ist eigentlich total nahe liegend, ist der Name Innsbruck wirklich wörtlich zu nehmen: Brücke über den Inn. Aber soviel nur am Rande.


Neben dem Goldenen Dach, welches eines der berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist, imponierte mir vor allem der Innsbrucker Dom, der Dom zu St. Jakob. Erbaut wahrscheinlich Ende des 12. Jahrhunderts, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1270. Der als Bischofssitz der römisch-katholisch-Diözese hat einen unglaublich großen und wunderschönen Innenraum, den man auch als Nichtgläubiger sehr beeindruckend finden wird.


Friedrich mit den leeren Taschen, dem Tiroler besser bekannt als Friedrich IV., machte Innsbruck im Jahr 1420 zur Residenzstadt und ließ neben dem Hofgarten Ende des Jahrhunderts auch das berühmte Goldene Dachl errichten, welches mit 2.657 feuervergoldeten Kupferschindeln gedeckt ist. Angedacht war es Residenz der damaligen Landesfürsten.


Rund um Innsbruck, wie sollte es auch anders sein, liegen gerade im Winter viele Skigebiete, die zum wandern und abfahren einladen. Neben dem 2.246m hohen Patscherkofel liegt auch das Örtchen Axamer Lizum noch in Schlagweite. Wer Zeit hat und vor allem bretterfahren ist, sollte sich die Zeit nehmen, um die eine oder andere Abfahrt zu genießen. Neben gut präparierten Pisten lassen sich auch hier wunderschöne Fotomotive finden.

Der Patscherkofel zählt zu den Bergen der Tuxer Alpen und durch seine Nähe zur Tiroler Landeshauptstadt zum Hausberg von Innsbruck. Das Gebiet rund um den Axamer Lizum ist wenig überraschend vor allem als Wintersportort bekannt und wurde anlässlich der olympischen Winterspiele 1964 errichtet.



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