• Marco Papajewski

Berlins kunterbunte U-Bahnhöfe - U55

Sie ist die so genannte Kanzler-Ubahn in Berlin. Knappe drei Stationen und sie verkehrt zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem berühmten Brandenburger Tor.

Eröffnet im Jahr 2009 hat sie ihren Namen durch den damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl erhalten, den Bau auf Betreiben der Bundesministerien damals regelte. Die ursprünglichen Pläne der U55 gehen sogar auf die 50er Jahre zurück, als Berlin einen 200km Plan erhalten sollte. Dazu zähltrn u.a. umfangreiche Änderungen in der Infrastruktur des Berliner Schienennetzes.

Ab 2020 soll die U55 mit der heutigen U5 verbunden werden, die bis an den östlichen Stadtrand nach Hellersdorf führt. Sie verbindet damit die historische Mitte, rund um den Prachtbulevard Unter den Linden, mit der östlichen Stadtgrenzen.

Die heute schon genutzten und neugebauten Bahnhöfe Hauptbahnhof, Bundestag und eben Brandenburger Tor besitzen im Gegensatz zu vielen anderen Berliner Bahnhöfen ein sehr futuristisches Aussehen. Geschmückt sind sie mit einer Reihe historischer Bilder, die u.a. zum Beispiel auch die Zeit rund um Napoleon beleuchten.

Während der Bahnhof Hauptbahnhof gerade durch seine raumschiffähnliches Strukturen auffällt, sticht sein nahegelegener Nachbar am Bundestag durch seine asymmetrisch angeordneten Säulen hervor.

Auch, wenn diese U-Bahnlinie sich nach wie vor im Bau befindet und sehr interessant sein wird, welches Aussehen die weiteren Stationen auf dem Weg zum Alexanderplatz (Anschluss ans bestehende Netz) bekommen werden, sind alle drei Bahnhöfe für sich schon jetzt ein echter Hingucker.



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