• Marco Papajewski

Auf Expedition im Toten Gebirge

Aktualisiert: 7. Mai 2019

Ende Januar reiste ich bereits das zweite Mal in diesem Jahr nach Österreich. Ein Land, welches für seine vielen alten kaiserlichen Städte, heutzutage aber natürlich auch für seine vielen Skigebiete bekannt ist. Während ich natürlich auch diesea Mal ebenfalls mit meinem Snowboard durch die Alpen jagte, stand natürlich wie so oft die Fotografie mit im Vordergrund meiner Reise.


Neben dem Ziel, bereits zum zweiten Mal in meinem Leben, die Milchstraße zu fotografieren, wollte ich mich und meinen Körper bei einer zweitägigen Wanderung an seine Grenzen bringen. Bei Schneehöhen von teilweise über 150cm stiefelte ich von dem Örtchen Hinterstoder Richtung Großer Priel. Auf 1.420m wollte ich hochoben im Toten Gebirge mein Lager aufschlagen. Und so kam es, wie es am Ende kommen musste: wetterbedingt kletterte ich einen Tag früher als geplant durch das Tote Gebirge und bekam durch den noch vorhandenen Mond nur einen bedingten Blick auf unsere Galaxie.


Trotz leichter Enttäuschung entschädigte mich der weite Ausblick und die Einsamkeit in Nacht mit vielen tollen Bildern. Als sich dann am frühen Morgen auch noch die Sonne am Horizont zeigte, konnte ich glücklich und zufrieden wieder zurück ins Tal und die restlichen Tage meiner Reise genießen.


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