• Marco Papajewski

Athen, die Stadt der Straßenkünstler

Aktualisiert: 3. Mai 2019

Eigentlich zieht es mich ja eher aus sportlich privaten Gründen ins Ausland. Ganz ganz selten kommt es aber vor, dass auch ich mal in den Genuss von Urlaub komme und so verschlug es mich im Herbst 2017 nach Griechenland in eine der ältesten Städte Europas, nach Athen.Das Athener Ballungsgebiet ist mit seinen knapp 700.000 Einwohnern zwar recht klein, hat dafür aber umso mehr an Geschichte und Kultur zu bieten. Weltberühmt ist die Stadt am Mittelmeer natürlich für die Akropolis, die man trotz Massen an Touristen auf jeden Fall besuchen sollte. Für mich als Fotograf ist es dabei jedoch umso schwieriger Perspektiven zu finden, die nicht vor Menschen trotzen und die man selbst nicht schon zig mal im Internet gesehen hat. Zum Glück gibt es ja die Abendstunden, in denen man vielen Problemen aus dem Weg gehen kann.

Mit weit über 25 Grad lohnt sich natürlich auch ein Besuch am Athener Strand, der etwas außerhalb auf dem Weg nach Piräus liegt. Leider hatte der Tourismus und die Stadt Athen in diesem Jahr mit einer gewaltigen Ölplage zu kämpfen, der einen Besuch am Strand und das Baden im Meer nur eingeschränkt möglich machten. Wer es jedoch nicht übertrieb und vorsichtig im Wasser agierte, konnte sich zum Glück ein wenig abkühlen.

Wer es nicht so mit der Abkühlung hat, dem sei ein Besuch in der Athener Innenstadt ans Herz gelegt. Neben den schon erwähnten kulturellen und historischen Höhepunkten ist Athen vor allem eine junge Stadt voller Künstler. Neben vielen schönen Graffitis an den Häusern der Innenstadt, werden in den vielen kleinen Gassen auch eine Menge interessanter Projekte umgesetzt, die man als normaler Tourist nur selten wahrnimmt.

Trotz meiner fünftägigen Anwesenheit wurde mir nur selten langweilig und so war ein Besuch im Athener Nachtleben eigentlich Pflicht. Besonders schön war dabei die Tatsache in kaum einer Bar oder einem Restaurant etwas verkehrt machen zu können. Neben einer Menge Wein und Ouzo schätzte ich vor allem die große Gastfreundschaft der Griechen, die mich immer und zu jeder Zeit sehr warm und freundlich empfingen.

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