Berlin - meine Liebe, meine Heimat

Es ist nicht lange her, da gab ich meine erste Kamera zum Verkauf frei und stellte fest, dass ich mittlerweile über 20.000 Mal auf den Auslöser gedrückt habe. Unglaublicherweise stammten die wenigsten aus meine wunderschönen Heimat; dabei hat Berlin so unfassbar viel zu bieten. Und auch, wenn man es vielleicht nicht glauben mag, man kann sich durch die Hauptstadt auch bewegen ohne mit tagespolitischen Themen konfrontiert zu werden. Es gibt sie noch, die ruhigen, die versteckten Orte, die Orte fern den Millionen Menschen.

Erst 2018 war ich das erste Mal auf dem Gasometer Berlin, ein seit 1994 unter Denkmalschutz stehender Gasbehälter, der Berlin über Jahre mit Gas versorgte. Über 30 Jahre lebt man in Deutschlands größter Stadt und krabbelt erst wenige Monate vor der Schließung die 80 Meter nach oben. Der Ausblick dafür lohnte sich dafür umso mehr, wenn gleich nicht jedem z.B. der Ausblick auf die sozialistischen Bauten rund um den Alexanderplatz gefallen wird.

Immer wieder eine Reise wert ist z.B. auch die Goldelse, in der Nähe des Brandenburger Tors. Durch den sternförmigen Kreisverkehr, den man auch als Großen Stern kennt, kommt man als Fotograf zu jeder Zeit auf seine Kosten, denn an kaum einem anderen Ort der Stadt lassen sich sowohl wunderschöne Sonnenauf- wie -untergänge fotografieren. Mit den vorbeifahrenden Autos ergeben sich zudem tolle Farbspiele; Langzeitbelichtungen sei Dank. Über 150 Jahre ist Sie mittlerweile schon alt; Respekt liebe Siegessäule.

Beispiele für schöne Bilder aus Berlin gibt es sicherlich zu Hauf. Ich möchte euch an dieser Stelle meine schönsten Aufnahmen zeigen und euch mitnehmen an einige verstecke Berliner Orte, aber natürlich auch die, die jeder kennt.

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© 2019 by Marco Papajewski.